Banken





Banken in Deutschland




Das deutsche Bankwesen gehört zu den größten der Welt, darunter unter anderem die internationalen Großbanken Deutsche Bank und Commerzbank. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) übt in Deutschland die Aufsicht über die insgesamt 2.038 (Stand Januar 2007) Kreditinstitute aus.

In Deutschland gibt es die Drei-Säulen-Struktur, für eine strikte Trennung zwischen Genossenschaftsbanken, Öffentlich-Rechtlichen Instituten und Privatbanken.





Genossenschaftsbanken:

  • die beiden Zentralinstitute DZ Bank und WGZ-Bank
  • rund 1400 Volks- und Raiffeisenbanken
  • zwölf Sparda-Banken
  • Spar-/Darlehensvereine
  • Spezialinstitute im Verbund
  • Fondsgesellschaft (Union Investment)
  • Immobilienfondsgesellschaft (DIFA)
  • Bausparkasse Schwäbisch Hall
  • Hypothekenbanken
  • Leasing-Gesellschaft (VR Leasing)
  • Kirchenbanken (z.B. Spar- und Kreditbank des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden)
  • Sonstige (z.B. Beamtenbank, Deutsche Apotheker- und Ärztebank)



Darüber hinaus ist der Genossenschaftssektor an folgenden Banken beteiligt:

  • norisbank, Nürnberg
  • Reisebank, Frankfurt am Main
  • DVB Bank, Frankfurt am Main






Öffentlich-Rechtliche Kreditinstitute:

  • elf Landesbanken (z. B. WestLB)
  • rund 500 Sparkassen (z. B. Haspa, Fraspa, Naspa)
  • Spezialinstitute im Verbund
  • Fondsgesellschaft (DekaBank)
  • Landesbausparkassen (LBS)
  • Hypothekenbanken
  • Leasing-Gesellschaft (Deutsche Leasing)
  • Sonstige (z.B. Deutsche Kreditbank)





Private Geschäftsbanken:

  • die vier deutschen Groß-/Universalbanken (Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank, Dresdner Bank)
  • die Postbank als größte deutsche Retail-Bank
  • knapp 200 kleinere Privatbanken, die regional tätig oder auf bestimmte Kundensegmente spezialisiert sind (z. B.: Sal. Oppenheim jr. & Cie.)
  • knapp 100 Zweigniederlassungen von Auslandsbanken (z. B. ABN AMRO, Citibank, SEB)
  • Spezialinstitute (z. B. BHW Bausparkasse, Eurohypo)